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Investitionsprogramm - Barrierefreies Bauen 2016

Foto: Ein verliebtest Paar sitzt in einem Cafe und hält Händchen.

Jeder hat seinen eigenen Lieblingsplatz. Wichtig ist, dass dieser zugänglich ist.
(© berc@fotolia.com)

»Lieblingsplätze für alle«

Welche Ideen können gefördert werden?

Mit den Fördermitteln möchten wir Menschen mit Behinderungen einen gleichberechtigten Zugang zu öffentlich zugänglichen Einrichtungen ermöglichen, insbesondere im Kultur-, Freizeit-, Bildungs- und Gesundheitsbereich. Dabei ist der Gastronomiebereich ausdrücklich mit einbezogen.

... und welche nicht?

Die Förderung öffentlicher kommunaler Gebäude sowie öffentlicher Infrastruktur oder öffentlicher Aufgabenträger ist ausgeschlossen. Mögliche Ausnahmen sind hier freiwillige (Zusatz-)Angebote. 

Ideen gefragt!

Gute Beispiele der letzten beiden Förderperioden sind unter anderem:

  • Ausstattung mit Audio-Guides für seh- und hörbehinderte Besucher im Schloss Voigtsberg in Oelsnitz/Vogtland
  • Barrierefreier Zugang an der Historischen Gaststätte Spitzgrundmühle in Coswig
  • Schaffung eines barrierefreien Zugangs zur Apotheke sowie zum Ärztehaus am Wilhelm-Külz-Platz in Chemnitz
  • Umbau der Sanitäranlagen in der Begegnungsstätte Otto-Brenner-Haus in Chemnitz

Von der Idee bis zur Nutzung - was ist zu tun?

Antrag stellen

Als Pächter/Inhaber/Eigentümer formulieren Sie Ihre Idee in einer kurzen Vorhabensbeschreibung,  kalkulieren den Aufwand und reichen beides bei Ihrem zuständigen Landkreis/Ihrer kreisfreien Stadt ein. Der Förderbetrag pro Vorhaben beträgt höchstens 25.000 Euro. Es können bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden.

Entscheidung abwarten

Den Landkreisen/kreisfreien Städten obliegt die Entscheidung über die konkrete Fördermittelvergabe, in enger Abstimmung mit ihren Behindertenbeauftragten und Behindertenbeiräten. Sie treffen ihre Entscheidung nach ihren Prioritäten zur barrierefreien Teilhabe aller Menschen, an allem gesellschaftlichen Leben.

Loslegen

Nach Ausreichung der Förderbewilligung können Sie Ihr Vorhaben umsetzen. Spätestens bis Ende 2016. Denken Sie bitte beim Verwendungsnachweis auch an schöne Vorher-Nachher-Bilder.

Woher kommen die Fördermittel?

Die Umsetzung des Investitionsprogramms Barrierefreies Bauen 2016 »Lieblingsplätze für alle« erfolgt im Rahmen der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales zur investiven Förderung von Einrichtungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen vom 23. April 2007 (FRL Eingliederungshilfe).

... und wie werden diese verteilt?

Das Investitionsprogramm umfasst für 2016 ein Fördervolumen von 2,5 Millionen EUR. Die jeweilige Fördersumme pro Landkreis/kreisfreie Stadt ergibt sich aus zwei Teilen: einem einheitlichen Sockelbetrag und einem Zusatzbudget, das sich nach der Anzahl der im Landkreis/der kreisfreien Stadt lebenden Menschen mit Schwerbehinderung errechnet. 

Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zum Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen 2016 »Lieblingsplätze für alle«

Ansprechpartner Landkreis/kreisfreie Stadt